des Labenwolf Gymnasiums Nürnberg

St. Bartholomäus-Kirche Nürnberg

So., 2. Juli 2017, 17:00 Uhr

St. Bartholomäus Kirche, Nürnberg – Wöhrd

@ Google Maps

„Dowland-Zyklus“

John Dowland
(1562 – 1626)

Come away, sweet love
Sleep, wayward thoughts
Can she excuse my wrongs
Come again (1606)

(Erstaufführung des Elternchors)

Flyer des Elternchor-Konzerts am 2. Juli 2017

 

mit
After-Show-Dinner
im
»Bamboooh«

"Bamboooh"
Hirschelgasse 1
90403 Nürnberg

@ Google Maps

CD-Cover Barock trifft Moderne

Es gibt noch Restexemplare der CD vom St. Bartholomäus-Konzert 2015;
sie können gerne über den Web-Admin bezogen werden.
Preis: EUR 0,- pro Stk. + Portokosten

Gruppenfoto des Elternchors

Probte und musizierte:

von Okt. 2008 bis Jul. 2017

 

 

Vokalstimmen:

Sopran, Alt, Tenor & Bass

ca. 45 Sängerinnen & Sänger

Schülereltern, LehrerInnen, (Ex-)SchülerInnen

Chorleitung:

Wolfgang Strauß

Violine, Kontrabass

Musiklehrer am Labenwolf Gymnasium, Nbg.

Repertoire:

elisabethanische Renaissance (16. Jh.)

englische Vokalmusik (spätes 18. Jh.)

W. A. Mozart (Motetten, Sonaten, Messen)

J. S. Bach (Kantaten)

deutsche Romantik (19. Jh.)

Pop & Jazz (20. Jh.)

Minimalistische Musik (20. Jh.)

Musik ist die führende und verbindende Kraft, Menschen und Kulturen zusammenzubringen.

(Horacio “El Negro” Hernandez)

Gegenlicht über Nürnberger Altstadt

Von uns gab es rund 45, doch wir starteten im Herbst des Jahres 2008 mit annähernd der Hälfte, und an fußballseeligen Fernsehabenden (Champions League!) kommt es schon mal vor, daß die Männerstimmen (fast vollständig) fehlen, während die Frauenstimmen – fast vollzählig – das Beispiel einer geradezu unbeugsamen Disziplin abgeben.

Es ging damit los, daß wir nicht mehr allein unseren eifrigen Kindern, allesamt hochbegabte Schülerinnen und Schüler des einzigen musischen Gymnasiums der Stadt Nürnberg, die Freude am Singen überlassen wollten. Nein! auch wir Betagteren, aber deshalb nicht weniger Begabten, wollten etwas von dem Kuchen abbekommen, den unsere Sprösslinge und ihre Lehrer in den Chören des »Labo« bereits teilten.

Doch wie es so ist im Leben: Die gebratenen Tauben fliegen einem nicht von selbst ins … na ja, also hinterher halt. Initiative war dringend gefragt (Schulsekretariate können da übrigens Wunder wirken!), ein junger und aufopferungswilliger Musiklehrer bald gefunden, und dann hieß es:

Üben! Üben! Üben!

Das machten wir über viele Abende hinweg, immer Mittwochs, nannten uns mal ´Erwachsenenchor´, mal ´Elternchor´, tolerierten LehrerInnen und (Ex-) SchülerInnen in unseren Reihen, wurden von einem wunderbar geduldigen und mit einem feinen Humor gesegneten Dirigenten an die Hand genommen, lernten dabei auch unsere Grenzen kennen, waren dennoch stolz wie Oskar über unsere Fortschritte, und genossen einfach die gemeinschaftliche Kraft, die von einem Chor ausgehen kann und ausgehen soll!

Wo stünden wir heute ohne den Elternchor und die Erfahrungen, derer wir teilhatten? Nun, ganz sicher wären die meisten von uns nicht öffentlich aufgetreten!

Die Sängerinnen und Sänger
des ELTERNCHORs

p.s.:
ein paar Sätze zur Vergangenheit des Spontanorchesters findet Ihr weiter unten …

Man sagt, wenn die Engel für Gott spielen, so spielen sie Bach, füreinander aber spielen sie Mozart.

(Sir Isaiah Berlin)

Herbstlicht im Park

• Lutherkirche, Nbg.-Hasenbuck ~ 15. Nov. 2009

• Sommerfest »Labo« ~ 29. Juli 2010

• St. Martin, Rückersdorf ~ 5. Juni 2011 :: anhören

• Frauenkirche, Nbg. Hauptmarkt ~ 17. Sept. 2011 :: anhören :: ansehen

• Sommerfest »Labo« ~ 30. Juli 2012

• St. Michael, Nbg.-Johannis ~ 6. Juli 2013 :: anhören

• St. Bartholomäus, Nbg.-Wöhrd ~ 6. April 2014 :: anhören

• Sommerfest »Labo« ~ 28. Juli 2014 :: ansehen

• St. Bartholomäus, Nbg.-Wöhrd ~ 25. Oktober 2015 :: (als CD kaufen)

• St. Bartholomäus, Nbg.-Wöhrd ~ 3. Juli 2016 :: (noch nicht verlinkt)

• St. Bartholomäus, Nbg.-Wöhrd ~ 2. Juli 2017 :: anhören :: ansehen

Grafik-Logo des Elternchors

 

St. Bartholomäus, Nbg.-Wöhrd

So., 3. Juli 2016, 17:00 Uhr

Zum Abschluß des Gemeindefestes
der St. Bartholomäus Kirche, Nürnberg – Wöhrd

@ Google Maps

 

Programm:

WOLFGANG AMADEUS MOZART
MISSA BREVIS KV 275
(1777, Salzburg)

(Erstaufführung des Elternchors)

 

Flyer zum Konzert vom 3. Juli 2016

 

HIER
eine kurze Hörprobe durch die verschiedenen Teile des Werkes;

HIER
die Seite des Mozarteums inkl. Noten und einer Aufnahme der Messe

(Hinweis: KV-Nr. "275" ins erste Feld eingeben, mit Enter-Taste bestätigen und im Suchergebnis rechts auf "I/1/Abt. 1/4, p. 3" klicken. Ist man dann mal in den Noten resp. Aufnahmen, gelangt man von dort zurück am einfachsten über einen Klick auf das Feld "Inhaltsverzeichnis" links oben; im Inhaltsverzeichnis können dann sehr bequem die Einzelsätze angewählt werden.)

… und HIER
die einzelnen Stimmpartien als YouTube-Filmchen inkl. Notenblatt zum Anschauen, Hören und Üben.

 

2015-10-25_konzertflyer
CD-Cover Barock trifft Moderne
CD-Cover (Innenseiten) Barock trifft Moderne

 

St. Bartholomäus, Nbg.-Wöhrd

Galerie

Ausschnitt aus "Eleanor Rigby" (Beatles)
Ausschnitt aus "Lullabye" (Billy Joel)


 
Labenwolf Gymnasium, Sommerfest 2014

 

... und danke an die Jungs von der Regie! Am Ende von »Lullabye« hattet ihr ja wohl eueren Spaß mit der Kamera?! Kindsköpf´!

Galerie

Programm-Cover vom 6.4.2014
Programm vom 6.4.2014
Text der "Himmelskönig"-Kantate (Bach)


 
St. Bartholomäus, Nbg.-Wöhrd

Galerie

Programm vom 6.7.2013


 
St. Michael, Nbg.-Johannis

Galerie

Programm-Cover vom 5.6.2011
Programm vom 5.6.2011


 
St. Martin, Rückersdorf

Galerie

Programm-Cover vom 15.11.2009
Programm vom 15.11.2009


 
Lutherkirche, Nbg.-Hasenbuck

Sinuswellen

Wenn Du uns hören und sehen möchtest, aber in nächster Zeit kein Auftritt angekündigt ist, oder Du keine Gelegenheit hattest, unser letztes Programm zu besuchen, dann bleibt Dir immerhin noch unser Archiv.

Die Audio- und Video-Files liegen allerdings auf einem ganz anderen Server.

hier geht´s für Dich weiter …

Die Wahrheit über Mozarts Musik ist, dass sie zutiefst emotional ist und leidenschaftlich und dunkel und gefährlich und fröhlich wie keine andere, die je geschrieben wurde. Und wenn man sie spielt, indem man ihr nur mit Vorsicht begegnet, hat man wirklich ein Problem.

(Simon Rattle)

Johannes Volkmann, Thomas Schmid, Spontanorchester

Mitteilung vom 19.07.2015:

Liebe Musikanten und Musikantinnen,

 

leider geht die kurze Geschichte des Spontanorchesters etwas früher zu Ende als gedacht.

Manche erinnern sich vielleicht daran, daß ich während des Labenwolf Sommerkonzerts 2014 in der Meistersingerhalle an der Seite von Hrn. Strauss (Musiklehrer und Leiter des Elternchors) den nächsten Auftritt des Spontanorchesters für das Sommerfest 2015 ankündigte.

Ein passendes Stück war ausgewählt, und die Vorbereitung für die Ausarbeitung einer Partitur hatte ich gerade gestartet, da machte im Feb./Mrz. d.J. eine unerfreuliche innerfamiliäre Begebenheit den Planungen einen heftigen Strich durch die Rechnung.

In jedem Falle war es ja so, daß ich die Leitung des Spontanorchesters als einen Job auf Zeit betrachtet hatte. Denn als Vater einer Ex-Schülerin auch in Zukunft die Sommerfestauftritte von Eltern aktiver Schüler zu orchestrieren -- nun ja, das erschien mir schon immer und erscheint mir erst recht jetzt eine seltsame Vorstellung!

Deshalb ist es natürlich umso bedauerlicher, daß es den quasi formalen 2015er-Abschluss dieser Phase einer sehr experimentellen und die Schulfeste musikalisch bereichernden Elterninitiative nicht geben wird: Die persönliche Verabschiedung vom Publikum entfällt. Und kaum jemand ist darüber untröstlicher als ich selbst!

 

Was also bleibt?

Zum einen die Hoffnung, daß die großartige Idee des "Spontanorchesters" nicht aus der Welt ist und von neuen und jungen Eltern eines Tages wieder aufgegriffen wird.
Zum anderen die Erinnerung an tierisch viel Arbeit, um unsere wilden Ritte ins Unbekannte auf die Bühne zu bringen, sowie an eine ungläubig staunende Hörerschaft, die sich jedesmal freundlich und wohlgesonnen mitreißen ließ.

Tausendmal Dank an Dich, Johannes, als Du Ende 2009 nach einem Probenabend des Elternchors den Vorschlag gemacht hast, man könne doch mal was ganz Verrücktes machen, und ich sofort Feuer und Flamme war! Das war die Initialzündung, ohne die unser Orchester nicht zum Leben erweckt worden wäre!

Tausendmal Dank an das "Really Terrible Orchestra" in Edinburgh! Ihr seid meine großen Vorbilder. Schön, daß es euch immer noch gibt!

Tausendmal Dank an meine beiden Fürsprecher im Lehrerkollegium: Hrn. Strauss für die Verankerung unserer Auftritte als fester Programmbestandteil des Sommerfestes, Hrn. Ding als unerschütterlicher und uns die Treue haltender Dirigent!

Tausendmal Dank an das Labenwolf Gymnasium, das einer verrückten Idee einen Ort bot, sich zu verwirklichen!

Tausendmal Dank an Euch, liebe Musikantinnen und Musikanten, die Ihr mit viel Herzblut und Wagemut auf die Bühne gegangen seid und Euch präsentiert habt, obwohl wir alle nicht schlechter hätten vorbereitet sein können!

Und tausendmal Dank an das Labenwolf-Publikum, das bereit war, dem Experiment "Spontanorchester" eine Chance zu geben. Tausendmal Dank für Eueren Beifall!

In tiefer Verneigung

Thomas Schmid

ps:
ach ja, fast hätte ich´s vergessen! Das große Spontanorchester-Finale hätte ein Arrangement von Gustav Mahlers Stück "Urlicht" (Symphonie Nr. 2: "Auferstehungssymphonie") dargeboten. Es wäre zweifellos ein würdevoller Abschluß gewesen.

 

 

RÜCKBLICK:

Das Spontanorchester entstand als logische Idee und Fortsetzung des Elternchors, der gut eineinhalb Jahre zuvor seine Arbeit aufnahm.

Anders als der Elternchor probte das Spontanorchester allerdings nur mit einem einzigen Ziel: am Sommerfest des Labenwolf Gymnasiums aufzutreten.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein für ein Laienorchester eigentlich haarsträubendes Wagnis eingegangen:

• Eine einzige Probe kurz vor dem Bühnenauftritt!
• Eine unter Umständen wechselnde Besetzung zwischen Probe und Auftritt!
• Ein enthusiastischer Dirigent, der genauso ins kalte Wasser geworfen wurde!

Ohne falsche Bescheidenheit kann man rückblickend sagen: Es hat erstaunlich gut geklappt und fand sowohl bei den Musizierenden als auch beim Publikum großen Anklang.

Aus der anstehenden Umbruchphase ging das Spontanorchester allerdings nicht mehr gestärkt hervor. Erstens schwächelte der Arrangeur und lieferte für das Sommerfest 2014 kein Material (also gab´s auch keinen Auftritt); zweitens hätte eine Art Generationenwechsel gelingen müssen, denn viele der Eltern verlassen zusammen mit ihren Kindern, die das Abitur absolviert haben, auch den Einzugsbereich des »Labo«; und drittens … nun ja, s.o. die traurige Mitteilung.

Insofern wurde leider auch nichts aus dem angedachten Projekt einer Zusammenarbeit von Elternchor und Spontanorchester. (Was im Umkehrschluß nichts anderes bedeutet, als daß wir ausgehend vom Elternchor kräftig die Werbetrommel rühren sollten für eine Neugründung eines Elternorchesters!)

 

Initiatoren:

Johannes Volkmann, Cello & Papiertheater

Thomas Schmid, Saxophon-Tröte

Organisation & Arrangements:

Thomas Schmid

 

Gründungsdatum:

Juli 2010

 

Auflösung:

Juli 2015

 

Kontakt:

Solltest Du noch Fragen haben, sende eine E-Mail an die ehemalige Orchesterleitung 

• Sommerfest »Labo« ~ 29. Juli 2010

• Tafelhalle ~ 15. Januar 2011 :: anhören

• Sommerfest »Labo« ~ 28. Juli 2011 :: ansehen

• Sommerfest »Labo« ~ 30. Juli 2012 :: ansehen

• Sommerfest »Labo« ~ 28. Juli 2014 :: leider nix mit spontan!

• Sommerfest »Labo« 2015 :: leider kein Finale!